Innovationspreis MERCUR für das PBM2

2014 wurde das Psychosoziale Belastungs-Modul2 - PBM2 unter die besten fünf besten Innovationen - bei 150 eingereichten Beiträgen - im Bereich Life Science für den MERCUR ´14 der WKO gewählt. Dieser wird für herausragende Ideen und Produkte verliehen, die durch Ihre Innovationen, neue Technologien und Kreativität ein entscheidender Wachstumsmotor und Impulsgeber sind. Seit der Nominierung hat sich das PBM2 zum meist angewandten Instrument zur Evaluierung psychischer Belastungen entwickelt. Die Belastungsreduktionen bei den Wirkungskontrollen zeigen die Qualität des Instrumentes.

Folder MERCUR´14 der WKO / Gütekriterien des PBM2

Logo Mercur 14

HUMAN WORK INDEX® 4.0

Der HUMAN WORK INDEX® ist ein Befragungsinstrument, welches Arbeitsvermögen und Führungsvermögen eines Unternehmens misst. In einem FFG-Projekt 2007 wurde die prognostische Validität in Hinblick auf ökonomische Kennzahlen und Verbleib der MitarbeiterInnen an ihrem Arbeitsplatz nachgewiesen. In einem FFG-Projekt 2010 wurde der HWI® im Rahmen der probabilistischen Testtheorie weiterentwickelt. Die Version HWI® 4.0 wurde mit dem Rasch Modell (Rasch, 1960) analysiert und entwickelt. Die Messgenauigkeit ist damit stichprobenunabhängig, gemessen wird auf nicht beobachtbaren latenten Variablen und Itemschwierigkeiten können unabhängig von Personenfähigkeiten (spezifische Objektivität) ausgewertet werden.

Inhaltsverzeichnis HUMAN QUALITY MANAGEMENT

Zusammenhang: Stress, HWI® und Gesundheit

Nichts

Innovationen

Weitere Innovationen

ABI Plus™Der Arbeitsbewältigungsindex Plus™ (ABI Plus™) wurde im Rahmen des Programms „Fit für die Zukunft – Arbeitsfähigkeit erhalten“ mit Unterstützung durch ein ExpertInnenteam entwickelt.
Modul neue ArbeitsweltDieses Modul haben wir aus unseren Erfahrungen mit Großraumbüros, Campusarchitektur und zuletzt Flagship- und Headquarter-Standorten entwickelt. Dabei kann aus einem Fragepool ein Modul mit unterschiedlichen Schwerpunkten zusammengestellt werden. Bisherige Schwerpunkte waren beispielsweise: Co-Working Spaces, Desk-Sharing, Mobile- und Teleworking oder Agile Organisation.
Modul SinnfindungAusgehend von der Studie „Sinnfindung und zwischen-menschliche Entwicklung als Evaluationskriterien betrieblicher Gesundheitsförderung“ wurde bereits in dem HUMAN WORK INDEX® das Sinnfindungs-Modul ARBEITSINTERESSE integriert. In Kooperation mit der WU Wien haben wir 2010 die raschhomogene Skala SINNFINDUNG für den HUMAN WORK INDEX® 4.0 entwickelt. Das Modul Sinnfindung ist unser Beitrag zur Arbeitssinn, Sinn erleben, Sinn erfüllt arbeiten und Meaningful Purpose Diskussion der letzten Jahre. In zahlreichen Studien und Präsentationen konnten wir die Bedeutung der Sinnfindung für Gesundheit, Arbeitszufriedenheit und die nachhaltige Arbeitsfähigkeit unterstreichen.
Modul Gesunde FührungDas Modul Gesunde Führung ist in Zusammenarbeit mit BeraterInnen, Führungskräfte-Coaches und TrainerInnen entstanden. Basierend auf theoretischen und praktischen Erkenntnissen zeigt das Modul Führungsstärken und -schwächen auf und macht diese über Benchmarks vergleichbar. Das Modul wird im Rahmen von 360° Feedbacks auch als Führungskräfte-Feedback eingesetzt.
Change-Management-ModulIn Zeiten dynamischer Veränderungen ist es für Führungskräfte entscheidend, einen Überblick über den Stand des Veränderungsprozesses im Unternehmen zu behalten. Das Change-Management Modul weist auf stagnierende Entwicklungen hin und wird sowohl als Workshopgrundlage, als auch als quartalsweises Screeninginstrument eingesetzt.
Mobbing-ModulMit den Projekten "Mobbing im öffentlichen Dienst" und "Mobbing Leitfaden zur Prävention und Intervention" wurde 2010 ein Grundstein für die systematische Erfassung der Mobbing-Gefährdung und Mobbinghandlungen in österreichischen Unternehmen gelegt. In einer Kurz- und einer Langversion ist das Mobbing-Modul damit als Screening-Modul oder zur Detailanalyse einsetzbar.
Diversity-ModulAuf Basis der Projekte "TEP Equal Elderly - Erfahrung hat Zukunft" und "Gleiche Chancen im Betrieb" wurde ein Diversity-Modul erstellt, das die Gleichstellung von unterschiedlichsten Menschen in Unternehmen erfasst. Diskriminierungen aufgrund von Migrationshintergrund, Gender oder Alter werden dabei aufgezeigt und für Maßnahmen bearbeitbar gemacht.
Stress-ModulDas Stress-Modul basiert auf den Erfahrungen mit dem Occupational Stress Questionnaire (OSQ) des Finnish Institute of Occupational Health. Es werden die wesentlichsten Fragen des OSQ gestellt.
Burnout-ModulMit der Praxis-Studie "Burnout-Gefährdung in Großbetrieben und die Rolle von Führung und Schicht" und dem "Burnout-Leitfaden zur betrieblichen Gesundheitsförderung in Großbetrieben" wurde der Grundstein für dieses Modul gelegt. Es wird zur Erfassung der Burnout-Gefährdung in Unternehmen und Abteilungen eingesetzt.
Modul GenerationenbalanceDieses Modul erfasst die Stärken und Schwächen unterschiedlicher Altersgruppen in der Arbeitsleistung.
Es basiert auf dem Konzept des 3-Generationen-Unternehmens und ebnet den Weg von einer Prime Age Company zu einem 3-Generationen-Betrieb mit nachhaltiger Personalentwicklung, Productive Aging® und strategischer Generationenbalance.
Module Engagement-SurveyIn zahlreichen Unternehmen werden MitarbeiterInnen-Befragungen als Engagement Surveys durchgeführt. Dabei geht es darum, Engagement, Begeisterung und Motivation der MitarbeiterInnen abzubilden und mit der Performance dieser in Zusammenhang zu bringen. Der Engagement-Survey weist auf diesbezügliche Entwicklungspotenziale hin und ermöglicht einen tiefen Einblick in die Motivationslage des Unternehmens.
Sozialkapital-ModulDas Modul "Sozialkapital" misst die Ausschöpfung des produktiven Potenzials aus Beziehungen, gegenseitiger Unterstützung, Motivation, Vertrauen, Fairness und gemeinsamer Anstrengung. Damit ist es nicht nur ein Produktivitäts- und Innovationsfaktor, sondern auch eine Gesundheitsquelle.
Modul Werte- und UnternehmenskulturWerteorientierte Führungs- und Unternehmenskultur spielen mittlerweile in vielen Unternehmen eine bedeutende Rolle im gemeinschaftlichen Selbstbild und sind der Anker in dynamischen und volatilen Unternehmensentwicklungen. Die Ergebnisse dieses Moduls weisen auch darauf hin, wie Werte und Kultur im Unternehmen wahrgenommen und gelebt werden.
Modul GesundheitsverhaltenDas Modul "Gesundheitsverhalten" deckt die Themen der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) Ernährung, Bewegung, Rauchen, Alkoholkonsum und Stress mit Fragen zum Verhalten und dem Outcome des Verhaltens (z.B. Body Mass Index) ab. Es wird regelmäßig flankierend zu BGF-Projekten eingesetzt.
Modul Schicht und SchlafAufbauend auf Projekten wie "Evaluierung gesundheitlicher Effekte einer Schichtplanumstellung bei Agrolinz Melamin", "Evaluierung der Schichtplanumstellung bei Polyfelt nach gesundheits- und altersgerechten Kriterien" oder "Highlights und Stolpersteine des Stresspräventionsprogramms eines chemischen Großbetriebs mit Schichtarbeit" wurde eine Kurz- und eine Langversion des Schichtmoduls entwickelt. Beide Versionen geben neben umfangreichen Benchmarks auch vertiefenden Aufschluss über Belastungen und Entlastungen im Schichtrhythmus.
Modul MaßnahmenplanungDas Modul Maßnahmenplanung wird im Vorfeld von BGF-Projekten eingesetzt. Es handelt sich dabei um ein Instrument der partizipativen Maßnahmengestaltung und gibt damit den MitarbeiterInnen eine Stimme bei der Maßnahmenplanung. Auch bei anderen Personal- und Organisationsentwicklungsprojekten wird es erfolgreich eingesetzt.
Modul ProjektevaluierungDas Modul Projektevaluierung hinterfragt den Erfolg von BGF-, Personal- oder Organisationsentwicklungsprojekten. Es weist auf erfolgreiche und weniger gelungene Maßnahmen hin. Deshalb ist es nicht nur ein Maß für erfolgte Interventionen, sondern auch für die Fortführung einzelner Projektteile.
Modul Pflegepersonal / gesundheitsfördernde KrankenhäuserDieses Modul ist aus Projekten wie "Fit und Top im Hilfswerk-Job" oder "Pflege-KRAFT" entstanden und speziell auf gesundheitsfördernde und belastende Faktoren des Pflegeberufes abgestimmt. In der erweiterten Version für gesundheitsfördernde Krankenhäuser wurden es um zusätzliche Aspekte für ÄrztInnen, PhysiotherapeutInnen, Verwaltungspersonal und andere Berufsgruppen ergänzt.
patients-onlinepatients-online war von 2000-2003 eine österreichische Online-Gesundheits-Plattform, an der sich User aktiv beteiligen konnten. Auf der Site wurden mehr als 25.000 themenspezifische Datensätze zu mehr als 100 Diagnosen, Gesundheitseinrichtungen und Situationen angeboten und durch persönliche Eindrücke und Einschätzungen von Patienten ergänzt.